Solarthermie Allgemein

Zum modernen Wohnen gehört heute eine komfortable Einrichtung ebenso wie eine umweltschonende und effiziente
Heizung. Mit Solaranlagen holt man sich die Sonne direkt ins Bad und den Wohnraum. Die Versorgung fast zum Nulltarif
ist über Jahre gesichert. Noch dazu mit einem reinem Gewissen, da die Energie unmittelbar von der Sonne stammt.
Die Sonne ist ein Multitalent.

 

 Solare Brauchwarmwasser-Aufbereitung mit Boilerladung

 

 

 

Warmwasser

Der einfachste Anlagetyp liefert warmes Wasser für Küche und Bad. Übers Jahr kommen rund 70% von der Sonne,
der Rest von der konventionellen Heizung. Für einen Vier-Personen-Haushalt genügen vier bis sechs Quadratmeter
Absorberfläche (verglaste Flach- oder Vakuumröhrenkollektoren) in Verbindung mit einem 400 bis 500 Liter
Warmwasserspeicher. Während ihrer Lebensdauer von mindestens 25 Jahren spart die Solaranlage rund 60‘000 kWh
Energie und 25 Tonnen CO2- Emissionen ein. Darüber hinaus verlängert sie die Lebensdauer der konventionellen
Heizung, da diese im Sommer nicht mehr betrieben werden muss.

Vorteile: geringer Planungsaufwand, schnelle Montage, aufeinander abgestimmte Bauteile, optimierte Betriebsweise,
tiefe Investitionskosten, Service und Garantie aus einer Hand.

 

Heizungsunterstützend

Anlagen für Warmwasser und Raumheizung versorgen im Frühjahr und Herbst das Haus mit Wärme und unterstützen
im Winter die Heizung. Das spart Brennstoffkosten und Emissionen. Dabei wird die Solaranlage mit einer Heizung und
einem Kombispeicher gekoppelt. Für ein durchschnittliches Einfamilienhaus werden ca. 10 bis 15 Quadratmeter
Kollektorfläche und ein Solarspeicher mit rund 1‘500 bis 2‘000 Liter Volumen benötigt. Während ihrer Lebensdauer von
mindestens 25 Jahren decken Sie bei gut gedämmten Häusern bis zu 80% des Wasserbedarfes, sowie 30% des Heizbedarfs ab und spart so 50 Tonnen CO2 ein.

 

Viele Dächer sind geeignet

Der höchste Ertrag einer Solaranlage ergibt sich bei Südausrichtung. Bei anderer Ausrichtung wird der Ertrag leicht gemindert. Der optimale Neigungswinkel liegt zwischen 40° (Trinkwassererwärmung) und 60° (Heizungsunterstützung). Für eine effiziente Nutzung der Solarwärme bedarf es jedoch nicht unbedingt eines nach Süden geneigten Daches. Die Grafik zeigt den Prozentsatz des optimalen Ertrags bei unterschiedlicher Ausrichtung der Kollektoren.

 

Förderbeiträge

Verschiedene Kantone und Gemeinden leisten Förderbeiträge für Solaranlagen. Angaben dazu finden sich auf der Website von Swissolar (www.swissolar.ch) oder der Gemeinde am Wohnort. Energieversorger (z.B. Gas) lancieren ebenfalls immer wieder Förderaktionen für neue, mit Solarenergie kombinierte Anlagen.

Solothurn Förderprogramme AWA

Bern Förderprogramme Energie
 

Steuererleichterungen

Bei Sanierungen können in den meisten Kantonen die Ausgaben für die Installation bei der Steuererklärung abgezogen werden. Dadurch verringert sich der Steuerbetrag. Je nach Einkommen sind dies schnell einige Tausend Franken.